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Update, 18. September 2020

Neuer Sideletter. 5G-Debakel. Covid-19. 5G-Antennen ohne ordentliche Baugesuche installiert und im Betrieb? Rekurse mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen! Mit Unterstützungsaufruf! Sowie: Marktgassestände.

Mit heutigem Datum veröffentlichen wir einen neuen Sideletter mit nachhaltigen und vorsorglichen Forderungen.

Und gerne teilen wir mit Ihnen diesen aktuellen Blick-Artikel: Das grosse 5G-Debakel.
Wir laden Sie dazu ein, diesen – zusammen mit den Leserkommentaren – auf beide Seiten kritisch zu hinterfragen.

Wir geben auch zu bedenken, dass Covid-19 und 5G beachtlich oder vielleicht korrelieren. Die Westschweizer Kantone haben mehrheitlich 5G-Moratorien. Doch der Kanton Waadt mit den grössten Krankheitsbefunden nicht. Wuhan, die Lombardei und New York gehören zu den 5G Vorreitern. Alle ebenfalls Covid-19 Hotspots.

Für uns ist es eine Tatsache, dass einzelne bis diverse Einflüsse den Körper schwächen können, und er somit einfacher angreifbar ist. Zusätzliche Einflüsse vergrössern diese Gefahr.

Ob Covid-19 und 5G tatsächlich korrelieren, muss für uns wissenschaftlich abgeklärt werden. Denn mit den Fakten ist für uns eine solche Hypothese gerechtfertigt.

Zudem, aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung und Unterstützer(innen) klären wir ab und müssen nun seit Längerem auf die Beantwortung der Frage warten: ob zumindest die bereits in Betrieb genommenen 5G-Antennen an der Zürcherstrasse 12 und Brühlbergstrasse 11 (etc.) ohne ordentliche Baugesuche und Veröffentlichungen bewilligt wurden? Diese Anfragen sind nun im Rechtsdienst des Baupolizeiamtes der Stadt Winterthur pendent. Sollte die Antennen mit Bagatelländerungsverfahren oder nicht ordentlich bewilligt worden sein, wollen wir – zusammen mit Ihrer Stimme und finanziellen Unterstützung – juristisch dagegen vorgehen!

Und unsere Rekurse gegen die neu geplanten 5G Mobilfunkantennen an der Technoparkstrasse 2 und Brühlbergstrasse 4 wurden im Rahmen des Hauptverfahrens vom Baurekursgericht (1. Instanz) mit Entscheid vom 16. Juli und Kostenfolgen von insgesamt CHF 8’090.- (Gerichtsgebühr und Zustellkosten) abgewiesen.

Da aufgrund des Spendenaufrufes vom 3. August erneut beachtliche Unterstützungsbeiträge bei uns eingegangen sind (herzlichsten Dank dafür!), zählen wir bis zum heutigen Tag insgesamt 70 Mitgliederinnen/Mitglieder/Gönnerinnen und Gönner! Zwar können wir mit den Beiträgen nach Abzug unserer Kosten (einmalige Rechtsanwaltberatung, Flyers, Homepageunterhalt, Facebookinserate, etc.) bis heute lediglich CHF 5’500.- für die Gerichtskosten aufbringen; doch wir machen überzeugt weiter – und fühlen uns auch verpflichtet! Denn die bestehenden Mobilfunkstrahlengrenzwerte wurden aufgrund des Umweltschutzgesetzes (USG)-Artikel 11 Absatz 2 und der *Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) nur aufgrund von „technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbaren“ Argumenten festgelegt – ohne vorgängige, unabhängige und vorsorgliche wissenschaftliche Tests/Abklärungen! Zudem, die ebenfalls schädigenden Pulsationen (siehe Niels Kuster Forschungsarbeit) sind in der NISV gänzlich ausser Acht gelassen.

Wie kann das alles sein?! Der Mobilfunk strahlt (etc.!) zusätzlich zu den natürlichen Belastungen, dringt dabei ohne Wahl in unsere Privat- und Geschäftsräume ein, wirkt auch draussen so auf uns ein (besonders auf empfindlichere Kinder) und dies – sogar flächendeckend und 24 Stunden 7 Tage in der Woche! Wie mit den Medikamenten in der Pharmaindustrie müssten daher pingeligste Langzeitstudien vorgenommen werden, bevor die Mobilfunktechnologien so universal eingesetzt werden dürften!

Daher sind wir überzeugt, dass unsere Vorsorgeanliegen weiterhin gute rechtliche Chancen haben! Weshalb wir mit den Rekursen an die nächste Instanz, das Verwaltungsgericht, gelangt sind! Dies neuerdings u.a. mittels Normenkontrollen USG (siehe oben) vs. Bundesverfassungs (BV)-Artikeln 10, 11, 13 und 78!

Weiterhin sind wir dabei sehr auf Spenden angewiesen. Für die Finanzierung dieser Rekurse resp. Gerichtskosten benötigen wir nach wie vor ca. CHF 6’500.- bis 9’500.-!
Falls wir mit unserem gemeinnützigen Anliegen dann noch an das Bundesgericht gelangen müssen, versuchen wir in den nächsten Wochen dringend – mindestens an diese Mittel zu kommen. Für die allfälligen zusätzlichen juristischen Vorhaben (siehe oberster Absatz) sind wir – noch mehr – darauf angewiesen.

Helfen Sie mit Ihrer Spende entscheidend mit – und/oder erzählen Sie unser sehr wichtiges Anliegen bitte weiter! Für Beides wären wir Ihnen äusserst dankbar!

Das ist unsere Zahlungsverbindung:

Migros Bank AG
8001 Zürich

CH93 0840 1000 0650 6634 0
Stopp 5G in Winterthur!
8400 Winterthur

Zudem, am 5. September und am 4. Juli hatten wir gemeinsam mit der IG Seen (Ohne 5G) einen Marktgassestand.

Die Anlässe benützten wir vor allem um unsere Vereine bekannter zu machen, Unterstützungsbeiträge für unsere wichtigen juristischen Rekurse und Abklärungen zu äufnen, sowie Unterschriften für die eidgenössische Volksinitiative «Für einen gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk» und für die «Mobilfunk Haftungsinitiative» zu sammeln; wie auch für unsere nationale 5G-Umfrage.

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